HIER KOMMT LOLA
 Volksschule, 1. – 4. Schulstufe

Deutschland 2010
Länge: 100 Minuten
Regie: Franziska Buch
Drehbuch: Vanessa Walder und Uschi Reich nach der Buchreihe "Hier kommt Lola" von Isabel Abedi
Genre: Kinderfilm, Literaturverfilmung
Eignung: 1.–4. Schulstufe
DarstellerInnen: Meira Durand (Lola), Julia Jentsch (Lolas Mutter), Fernando Spengler (Lolas Vater), Axel Prahl (Lolas Großvater), Felina Czycykowski (Flo), Nora Tschirner (Flos Mutter)

FBW: Prädikat "wertvoll"
Themen: Familie, Freundschaft, Mädchen, Träume, Musik, Tanz, Vorurteile, Diskriminierung
Unterrichtsfächer: Deutsch, Sachunterricht, Religion, Musik, Sport, Bildnerische Erziehung

Kurzinhalt: Nachdem Lolas brasilianischer Vater fremdenfeindlich angegriffen wird, beschließt die Familie aus der Enge des Dorfes Plötze nach Hamburg zu ziehen. In die neue Schule nimmt die Neunjährige einen großen Wunsch mit - eine beste Freundin zu finden. Doch zunächst bleibt dieser unerfüllt: Lolas Tischnachbarin Flo stinkt nach Fisch und die anderen Mäd­chen der Klasse sind entweder zu kapriziös oder haben nie Zeit. Nur ihrer Brieffreundin Stella vertraut Lola ihre Geheimnisse an, etwa dass sie sich nachts in die Sängerin Jacky Jones verwandelt. So bedarf es einiger Umwege bis Lola erkennt, dass Flo sich als Stella längst in Lolas Herz geschrieben hat und sowieso die beste Freundin ist, die sie sich wünschen kann.

(Quelle: www.visionkino.de)

Kennzeichnung: Nach dem ersten Buch aus der erfolgreichen "Lola"-Reihe von Isabel Abedi erzählt dieser warmherzige Film ganz aus der Perspektive der quirligen Lola von den Träumen und Sehnsüchten eines Mädchens, das so manchen Fehler machen muss, bevor es sich mit einer Klassenkameradin zusammenrauft. Das Auf und Ab dieser Freundschaft und auch sozialkritischere Themen wie Diskriminierung oder Armut werden auf Lolas Augenhöhe geschildert. Wie viele andere Kinder hat sie eine optimistische Einstellung zum Leben und lässt sich von den kleinen Alltagssorgen nicht gleich aus der Ruhe bringen. Einfühlsam, unaufgeregt, fröhlich und von sympathischen DarstellerInnen getragen unterhält der Film, ohne dabei die Realität auszublenden.

(Quelle: www.bmukk.gv.at)

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