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Marokko, Frankreich, 2004
Dauer: 108 Minuten
Regie: Ismaël Ferroukhi
Drehbuch: Ismaël
Ferroukhi
Genre: Drama
Festivals und Auszeichnungen:
Venedig 2004: Leone del
Futuro-Preis für das beste Erstlingswerk
Mar del Plata 2005: Bester Film,
Bester Darsteller (Mohamed Majd)
Eignung: 7.– 9.
Schulstufe
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Kurzinhalt:
Der junge Réda, Kind der Vorstädte, auf
dem Mountainbike zuhause, hat einen grundlegend anderen
Lebensentwurf als sein Vater, der seit dreißig Jahren an seinen
marokkanischen Traditionen festhält.
Als der Alte aber darum bittet, ihn auf der
Reise nach Mekka zu begleiten - dem einen großen Ereignis im
Leben eines gläubigen Muslims -, kann der Sohn ihm den frommen
Wunsch nicht abschlagen. Und wegen Papas Flugangst fährt das
ungleiche Paar 5000 Kilometer quer durch ein Europa im Umbruch Aix
en Provence über Italien, Slowenien, Kroatien, Serbien,
Bulgarien, Türkei, Syrien, Jordanien bis nach Saudi-Arabien.
"Auf den ersten tausend Kilometern können
sie noch so bleiben, wie sie vorher waren. Ab zweitausend bröckeln
die Fassaden, ab dreitausend müssen sie die alten Rollen
aufgeben.
Und dann sind sie gezwungen, einander
wirklich anzuschauen", sagt Regisseur Ismail Ferroukhi, der
seine gegensätzlichen Charaktere in den engen Raum eines
klapprigen Peugeot pfercht und den Rest des Filmes über zuschaut,
was passiert.
Die tiefe Kluft zwischen den Generationen
und Kulturen äußerte sich zuhause noch darin, dass Réda zwar
mit Handy und Freundin bestens "assimiliert" ist, aber
dennoch vom älteren Bruder herumkommandiert wird; auch auf der
Reise muss er zunächst jede Kleinigkeit mit dem Vater aushandeln.
Weitere Informationen, Unterlagen usw. hier
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